Unrühmliche Sieg in Markkleeberg

Zu allererst möchte ich mich für die schlechte Quote entschuldigen. Dass der erste Spielbericht erst zum 3. Spieltag erscheint, ist nicht besonders löblich und bedarf meiner Entschuldigung.

An diesem Samstag wurde die 1. Herrenmannschaft von den Jungs vom TSG Markkleeberg zum Punktspiel gefordert. Nachdem die Einheit Borna dem Gastgeber ein schweres 3:1 abringen konnte, war es nun am aktuellen Meister sich ihre Punkte zu erkämpfen.

Und das muss man wörtlich nehmen. Urlaubsbedingt fehlte Stammzuspieler Rudi und wurde von Außenangreifer und ehemaligem Zuspieler Wella vertreten. Dazu gesellte sich auf Diagonal der Daniel, auf Mitte Tony und Heidi, Außen Kapitän Aaron und Trainer Marco sowie Libero Olli und unser Rückhalt Jungspund Marvin.

Den ersten Satz deklarieren wir einfach mal als klassischen Fehlstart. Da wurde einige Zuspiele als unsauber abgepfiffen, mal zurecht, mal als diskussionswürdig, aber eher nicht entscheiden. Verheerender waren da doch zahlreiche Aufschlags- und Annahmefehler, die dem Gegner den ersten Satz mit 25:18 sicherte. Doch eine kurze Analyse der Problematik stabilisierte diese beiden Punkte und sorgten in Satz 2 (15:25) und 3 (14:25) für klare Verhältnisse, wie man es sich gewünscht hat. Und dann kam der 4. Satz, die Annahme schwächelte wieder, doch auch der Angriff wurde vom gegnerischen Block und der überaus beweglichen Hintermannschaft der Hausherren arg in Bedrängnis gebracht. (26:24) Die Motivation am Boden vor dem 5. Satz ist eher nicht die beste Grundlage. So wunderte es nicht, dass man zum Seitenwechsel 8:6 hintenlag. Doch dann fast man sich nochmal ein Herz, biss die Zähne zusammen und ergatterte sich am Ende einen 11:15 Tiebreak und sicherte sich zumindest 2 Punkte für die Tabellenwertung.

Damit findet man sich aktuell auf Tabellenplatz 4 wieder, mit genügend Ausbaupotenzial und der Rolle des Verfolgers.

Nächsten Samstag werden wir zu Gast bei Turbine Leipzig sein und wieder alles daran setzen, verlorene Punkte wieder aufzuholen.

Nun bleibt nur noch mein anständiger Wille, die Spielberichtserstattung regelmäßiger zu gestalten.

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